Ein Burnout Syndrom ist ein Zustand drastischer emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Beruflicher Stress ist die Hauptursache für das Burnout Syndrom. Es ist als Krankheit anerkannt und kann zur Arbeitsunfähigkeit führen.

Burnout Syndrom und Sport: Es ist unbestritten, dass Sport die geistige Leistungsfähigkeit anhebt. Die alten Griechen sagten dazu: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist! Warum? Regelmäßiger Ausdauersport erhöht z.B. die Durchblutung des Gehirns um 30 Prozent. Zudem führen insbesondere belastungsintensive körperliche Betätigungen zu einem verstärkten Serotoninausstoß, welches in Folge eines komplexen Zusammenspiels von Stresshormonen bei Burnout-Patienten zu wenig vorhanden ist.

Stress als Ursache eines Burnout Syndroms ist eine ernstzunehmende Volkskrankheit: 80 Prozent der Bundesbürger klagen über Stress, jeder Dritte über Dauerstress im Job. Stress verursacht immer häufiger Herz- und Kreislauferkrankungen, Rückenbeschwerden oder psychische Erkrankungen. Deutschlands Unternehmen kosten Stressfolgen inzwischen jedes Jahr etliche Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Forsa-Institut im Januar 2009 unter 1014 Bundesbürgern zwischen 14 und 65 Jahren durchführte.